Nachvollziehbar gerechnet
Aus einer Frage wird ein nächster Schritt.
Diese vereinfachten Beispiele zeigen, welche Annahmen eine Aussage tragen und welche Entscheidung daraus entstehen kann. Sämtliche Angaben sind fiktiv; sie beschreiben keine Kundenprojekte.
Transport · Fiktives Beispiel01
Die Tour ist voll. Rechnet sie sich auch?
400 km mit Ladung, 100 km Leerfahrt und 10 Stunden Einsatzzeit ergeben die Kostenbasis. Auch Laden und Warten zählen mit.
Auftragserlös1.280 €
Kraftstoff und Maut− 300 €
Fahrer · 10 Std. × 36 €− 360 €
Fahrzeug · 10 Std. × 24 €− 240 €
Anteil Büro und Gemeinkosten− 240 €
Ergebnis nach den
angesetzten Kosten140 €
Die Entscheidung dahinter: Eine zusätzliche Standstunde kostet bei diesen Ansätzen 60 €; es bleiben 80 €. Standzeit und ihre Vergütung gehören deshalb vorab auf den Tisch.
Frei gewählte Nettowerte, kein Kundenprojekt. Der Fahrzeugansatz enthält Abschreibung beziehungsweise Finanzierung, Versicherung und Instandhaltung, aber keinen Kraftstoff und keine Maut. Die zusätzliche Standstunde verändert in diesem Beispiel nur Fahrer- und Fahrzeugkosten.
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Liquidität · Fiktive Beispielwoche
Was ändert ein späterer Zahlungseingang?
Die Ausgangsfrage: Reicht der erwartete Bestand, wenn eine Rechnung erst in der nächsten Woche bezahlt wird?
Zwei Annahmen für Woche 2, alle Werte in Euro| Anfangsbestand wie geplant | 22.000 € |
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| Übrige Einzahlungen minus Auszahlungen | − 8.000 € |
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| Geplanter Rechnungseingang | + 6.000 € |
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| Endbestand wie geplant | 20.000 € |
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Werden die betrachteten Rechnungen jeweils eine Woche später bezahlt, beginnt Woche 2 mit 20.000 €. Die Zahlung von 2.000 € aus Woche 1 kommt hinzu; die übrigen Zahlungen bleiben gleich: 20.000 − 8.000 + 2.000 = 14.000 €.
Die Entscheidung dahinter: Den Termin der 6.000-€-Rechnung klären und den niedrigeren Bestand mit den nächsten Fälligkeiten abgleichen. Die Spanne beträgt 14.000–20.000 €, also 6.000 € Unterschied.
Zwei frei gewählte Zahlungsszenarien, keine statistische Bandbreite und keine Prognose für Ihren Betrieb.
Logistik · Fiktives Ablaufbeispiel
Die Tour ist gefahren. Was fehlt bis zur Rechnung?
Die Ausgangsfrage: Der Leistungsnachweis fehlt im Büro. Rückfragen werden zwischen Disposition und Abrechnung weitergereicht. Wer klärt den offenen Punkt, damit der Auftrag abgerechnet werden kann?
- Fahrer meldet die Leistung. Auftrag, Zeiten und Leistungsnachweis werden zusammen erfasst.
- Disposition prüft. Fehlende Angaben erhalten einen Verantwortlichen und einen Termin.
- Abrechnung übernimmt. Nur geprüfte Aufträge werden zur Rechnung freigegeben.
- Büro verfolgt den Stand. Erledigt, abrechnungsbereit, berechnet und bezahlt bleiben unterscheidbar.
Die Entscheidung dahinter: Festlegen, welche Angaben vor der Abrechnung vorliegen müssen, wer fehlende Nachweise klärt und wie offene Fälle verfolgt werden.
Frei gewählter Ablauf, kein Kundenprojekt und keine gemessene Zeitersparnis. Die erforderlichen Nachweise und Zuständigkeiten richten sich nach den vereinbarten Leistungen und den Abläufen des Betriebs.
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